Mittwoch, 4. Januar 2017

[Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kinder - Caragh O'Brien



Die Stadt der verschwundenen Kinder – Caragh O‘Brien
(Hardcover)




Verlag: Heyne


Der Inhalt:
Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an den Mauern der Stadt abgegeben werden. So lautet das uralte unbarmherzige Gesetz. Doch was verbirgt sich dahinter? Für die junge Gaia gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Sie begibt sich heimlich in die verbotene Stadt…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„»Eines der Prinzipien der Gründer: keine Krankenhäuser, keine fortschrittliche Medizin. Nur Antibiotika und Morphin. Sie glaubten alles andere spiele nur den Schwachen zu. Es war der Entscheid über eine Ressourcenfrage – brutal aber notwendig.«“
(Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O’Brien, Seite 218)


Das Fazit:
Als ich letztes Jahr auf der Büchermeile unterwegs war, habe ich mir aus Unwissenheit den zweiten Teil der Birthmarked Trilogie gekauft. Jetzt musste natürlich der erste Teil her, damit ich die Reihe beginnen konnte und weil kurz darauf auch Teil drei bei Arvelle im Angebot war, hatte ich die komplette Trilogie im Regal stehen, bevor ich auch nur eine einzige Seite gelesen hatte. Nachdem ich nun Teil 1 „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ beendet habe, bereue ich es nicht. Ich bin froh, dass ich gleich zum zweiten band greifen kann, denn Gaias Geschichte endet zwar nicht mit einem krassen Cliffhanger, aber mit einer ungewissen Zukunft, und ich muss wissen was aus ihr wird.
Aber wieder zurück auf Anfang. Gaia ist eine junge Hebamme, die plötzlich alles verliert. Man  begleitet sie auf ihrem Weg  mit dem Ziel wenigstens wieder einen kleinen Teil ihrer Welt zurück zu bekommen und dabei werden Gaia einige Male die Augen geöffnet. Immer wieder muss sie erkennen, dass ihr Weltbild falsch war. Aber trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Ich finde das sehr bewundernswert und deswegen finde ich sie als Charakter auch so toll. Sie ist hilfsbereit, mutig (aber nicht lebensmüde) und später auch Realistin. Über die anderen Charaktere möchte ich nichts sagen, denn das würde etwas von der Handlung vorneweg nehmen. Ich finde Gaias Geschichte ist auch so interessant, weil sie auf so viele neue Menschen trifft.
Alles andere an dem Buch hat mir auch gut gefallen.
Geschrieben wurde in der dritten Person singular (das bevorzuge ich auch zu lesen) und Caragh O’Briens Erzählstilist flüssig, voller Bilder und sehr eingängig.
Schön fand ich auch die Karte zu Anfang, man konnte sich schon im Voraus gut in der „neuen Welt“ orientieren und als Leser hat man es dann einfacher sich alles räumlich vorzustellen.



Die Wertung:
Ich konnte nur Gutes über Teil 1 der Birthmarked Trilogie festhalten, dann kann ich dem Buch auch verdiente 5 von 5 Punkten geben. Ich freue mich schon darauf einfach den zweiten Teil aus meinem Regal nehmen zu können ;D

(22.12.2016)

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